Data Center Designer – ein eigenes Rechenzentrum einfach gestalten

Ein virtuelles Rechenzentrum zeichnet sich durch eine schnelle und flexible Skalierung der Ressourcen aus. Damit wir diesem Anspruch auch in der Umsetzung gerecht werden, haben wir den Data Center Designer (DCD) entwickelt. Die browser-basierte, grafische Benutzeroberfläche gibt Ihnen alle Werkzeuge an die Hand, um zügig ein eigenes Rechenzentrum zu erstellen oder anzupassen. Was in anderen Rechenzentren nur durch das Aufstellen umständlicher Netzwerktabellen und aufwendiges Verkabeln möglich ist, geht bei ProfitBricks dank dem DCD mit wenigen Klicks: eine Infrastruktur genau so einrichten, wie Sie sie brauchen.

ProfitBricks – Data Center Designer

Easy to use


Die Funktionsweise des Data Center Designers ist denkbar einfach: Auf einem Whiteboard ordnen Sie per Drag-and-drop Komponenten bedarfsgerecht an. Server und Storage werden an die richtigen Stellen gezogen und dann mit Netzwerkverbindungen untereinander und mit dem Internet verbunden. Dank der übersichtlichen Gestaltung und der einfachen Handhabung passen Sie Kapazitäten einfach an.

Jede Komponente verfügt über individuelle Einstellungsmöglichkeiten. Da wir in unseren virtuellen Rechenzentren Live Vertical Scaling (LVS) ermöglichen, genügt es, mit einem Regler die Kapazitäten zu erhöhen, und schon steht Ihnen die zusätzliche Leistung zur Verfügung. Die Größe von RAM und Speicher sowie die Anzahl der Cores innerhalb eines Servers beziehungsweise einer Storage-Einheit können Sie also genauso einfach anpassen wie die Komponenten in Ihrem eigenen Rechenzentrum.

Bei der Zusammenstellung stehen Ihnen folgende Komponenten zur Verfügung:
  • Server: Stellen Sie jeden verwendeten Server so ein, wie es für die Bedürfnisse Ihres Unternehmens passend ist. Cores und Arbeitsspeicher lassen sich frei skalieren.
  • Storage: Auch Anzahl und Größe Ihrer HDD- und SSD-Storage-Einheiten können Sie frei wählen. Ordnen Sie mit wenigen Klicks den Speicher den verschiedenen Servern zu und richten Sie so Ihr eigenes Rechenzentrum ein.
  • Load Balancer: Fügen Sie Ihrer Infrastruktur einen oder mehrere Load Balancer hinzu, um die Rechenlast gleichmäßig auf verschiedene Server zu verteilen und so Überlastungen zu vermeiden.
  • Vernetzung: Ziehen Sie Verbindungen zwischen Ihren Servern und den Internetzugängen ganz einfach mit dem Mauszeiger. Damit Ihre Infrastruktur sicher bleibt, lassen sich schnell Firewalls hinzufügen.

Wenn Sie sich für AMD-Prozessoren entscheiden, können Sie bis zu 62 Cores und 240 GB RAM pro Server hinzufügen. Bei Intel-CPU sind 27 Hyperthreaded Cores und 120 GB RAM je Server-Instanz einsetzbar. Auch beim Speicher können Sie aus dem Vollen schöpfen: Wählen Sie bis zu 16 TB HDD-Speicher oder 1 TB SSD-Speicher pro Instanz.
ProfitBricks - Data Center Designer

Software Defined Data Center (SDDC) macht es möglich

Als Anbieter von Infrastructure as a Service (IaaS) stellt ProfitBricks Ihnen ein Software Defined Data Center (SDDC) zur Verfügung. Innerhalb der Cloud schaffen Sie sich so ein virtuelles Rechenzentrum, das nicht auf dedizierte Hardware beschränkt ist. Die Software übernimmt dabei die Administration der abstrakten Komponenten. Statt nur Storage oder Server zu virtualisieren, stellen wir beim SDDC das komplette Rechenzentrum virtuell zur Verfügung. Deshalb ist es auch möglich, alle Komponenten Ihres eigenen Rechenzentrums in der Cloud jederzeit mit dem Data Center Designer anzupassen.

Software Defined Networking (SDN) verhält sich genauso, wie Sie es von Ihren traditionellen Netzwerken kennen. Statt sich allerdings mit der Verkabelung auseinandersetzen zu müssen, profitieren Sie von der unkomplizierten Funktionsweise der SDDC in Verbindung mit dem Data Center Designer. Um Kapazitäten bereitzustellen, bedarf es bei ProfitBricks keines Netzwerkadministrators, der vor Ort neue Hardware einrichtet. Stattdessen erledigen Sie die Konfiguration selbst.
ProfitBricks Komplexe Aufgaben mit dem Data Center Designer

Komplexe Aufgaben mit dem Data Center Designer

Dank der einfachen Bedienbarkeit des Data Center Designers (DCD) nehmen Sie selbst komplexe Einstellungen vor: Mit dem IP-Manager reservieren und verwalten Sie die IP-Adressen in Ihrem virtuellen Netzwerk, vergeben Rechte und ordnen IP-Blöcke verschiedenen Gruppen zu. Falls eine DHCP-Konfiguration nicht erfolgreich sein sollte, können Sie den DCD auch nutzen, um per Remote Console IP-Adressen manuell zuzuweisen. Über die Konsole greifen Sie auch dann auf Ihre Server zu, wenn eine Verbindung per SSH oder RDP nicht möglich sein sollte.

Mit dem Image-Manager verwalten Sie Ihre Images und Snapshots. Die von Ihnen hochgeladenen HDD- und ISO-Images sind alle hier aufgelistet – so behalten Sie leicht den Überblick, filtern die Dateien und verwalten Rechte. Die Images lassen sich ganz leicht per FTP-Verbindung zu Ihrem Data Center hinzufügen.

Eine weitere nützliche Funktion Ihres Data Center Designers ist die Start-/Stopp-Automatik: Wenn Sie einen Server innerhalb Ihrer Infrastruktur nicht mehr benötigen, ist es sinnvoll, diesen zu deaktivieren und damit Kosten zu sparen. Mit der Start-/Stopp-Automatik fahren Sie ungenutzte Server herunter und geben damit die CPU wieder frei. Dabei löschen Sie die Komponente aber nicht aus dem Whiteboard, sodass Sie sie bei Bedarf ganz einfach wieder booten können.
ProfitBricks - Zugriff auf virtuelle Rechenzentren

Jederzeit auf Ihr virtuelles Rechenzentrum zugreifen

Mit dem Data Center Designer von ProfitBricks konfigurieren Sie Ihre Ressourcen schnell und einfach – und das rund um die Uhr, sogar im laufenden Betrieb. Da aber nicht alle IT-Verantwortlichen gern mit einer grafischen Oberfläche arbeiten, ist es ebenfalls möglich, ein virtuelles Rechenzentrum per Cloud REST API zu verwalten. In unserer DevOps-Community finden Sie noch mehr Möglichkeiten, wie Sie Ihre Infrastruktur auf Ihre Bedürfnisse zuschneiden können, wie zum Beispiel SDKs, Tutorials und komplette Module für eine Vielzahl von Microservices.