Migration in die Cloud: Flexibilität und 24/7 Support überzeugen

Hochverfügbarkeit und 'Operation Efficiency' - Step-by-Step-Übergang in die Cloud

Wie IBN eine Standort und Partner übergreifende IT-Infrastruktur in der ProfitBricks-Cloud hochverfügbar bereitstellt und leicht bedienbar macht

  • Erstes Ziel (Layer I) war die Errichtung einer Test- und Demo- Umgebung für den internen Gebrauch sowie die Verlagerung der IBN-Warenwirtschaft in eine komplett neu geschaffene Cloud- Infrastruktur.
  • Layer II bestand im Aufbau einer kompletten Mobile-/, Client-/, Server-/ Asset Management (EMM = Endpoint and Mobility Management) Infrastruktur für Reseller in Deutschland, der Schweiz und Österreich. 
  • Layer III war der Übergang zum „Systems Management as a Service“ Anbieter für Reseller bzw. deren Kunden. 
IBN-Distribution
Das Angebot ist überzeugend und bietet uns die nötige Flexibilität, um individuell auf die Bedürfnisse unserer Kunden eingehen zu können.
Marc Dilger, Geschäftsführer

Situation

Mit Hilfe von Symantecs Managementlösung Altiris sollte ein SaaS- Angebot entstehen, mit dem Anwender über ein Self-Service-Portal die Zertifikate für ihre mobilen Endgeräte selbst verwalten. Mit IBN-Lösungen können Clients oder mobile Geräte zudem inventarisiert, abgesichert und mit Software versehen werden. 
Grundlage der Erweiterung war ein Ausbau der SaaS-Kapazitäten, da die bis dahin genutzten Hosting-Lösungen den neuen Erfordernissen hinsichtlich Flexibilität und Geschwindigkeit nicht mehr gewachsen waren.

Um den Anforderungen der 60 angebundenen IBN-Reseller aus Deutschland, Österreich und der Schweiz sowie deren Kunden gerecht zu werden, wurde eine stabile und schnelle Cloud-Umgebung obligatorisch.

Mit dem DCD lassen sich alle Komponenten eines virtuellen Rechenzentrums per Drag-and-Drop konfigurieren und vernetzen.
Marc Dilger, Geschäftsführer

Lösung

Im Zuge einer Marktanalyse verglich die Geschäftsführung von IBN verschiedene Cloud-Anbieter und war sehr schnell vom ProfitBricks-Paket überzeugt. Immens wichtig für IBN war, dass ProfitBricks ein deutsches Unternehmen ist und sein Rechenzentrum in Deutschland (Karlsruhe) betreibt. Damit unterliegt das Cloud-Angebot den deutschen bzw. europäischen Datenschutzbestimmungen. Die Rechenzentren der Wettbewerber stehen in der Regel im Ausland und erfüllen diesen Anspruch nicht. Auf den nachhaltigen Schutz Ihrer Daten legen Kunden und Reseller von IBN jedoch größten Wert.

Nachdem die Geschäftsführung den Weg in die Cloud initiiert hatte, waren die involvierten Techniker zu Beginn eher skeptisch und formulierten Bedenken in Bezug auf Kontrollverlust und Ausfallsicherheit. Darüber hinaus gab es Widerstände aufgrund von Rechtsunsicherheiten und Datenschutzbestimmungen. ProfitBricks konnte jedoch jegliche Bedenken mit Verweis auf den Standort des Rechenzentrums und interne Sicherheitsvorkehrungen nachhaltig ausräumen.

Testweise legten die Experten bei IBN nun mit dem weltweit einzigartigen Browser-basierten ProfitBricks Data Center Designer (DCD) ein virtuelles Rechenzentrum an.

ProfitBricks überzeugte während der Testphase nicht nur durch hohe Leistung und Verfügbarkeit, sondern insbesondere auch durch den innovativen Data Center Designer. Die IBN konnte über die anschauliche grafische Oberfläche die Infrastruktur extrem komfortabel planen und erhielt binnen Minuten eine voll verfügbare Testumgebung. Die Infra- strukturkonfiguration im DCD ähnelt einem leeren Whiteboard, in dem die Cloud-Umgebung skizziert, korrigiert und verbessert werden kann.

Alle Komponenten – Server, Storage-Systeme, Load Balancer, Firewalls und die dazugehörige Vernetzung – des virtuellen Rechenzentrums lassen sich ganz simpel per Drag-and-Drop „installieren“. Die Arbeit mit umständlichen Tabellen gehört so der Vergangenheit an. Aufgrund der angebotenen Leistungsmerkmale und des Preismodells von ProfitBricks entschied sich IBN dafür, weitere intensive Tests in der ProfitBricks-Umgebung durchzuführen.

Projektphase
Zu Beginn des Projekts migrierte IBN ausgewählte Services, u.a. eine Software-Demo-Umgebung für den eigenen Vertrieb, in ein virtuelles Rechenzentrum von ProfitBricks. Wegen des minutengenauen Abrechnungsmodus sowie der hohen Provisionierungsgeschwindigkeit der virtuellen Infrastruktur kann IBN Mitarbeitern und Resellern nun binnen Minuten Demosysteme zur Verfügung stellen. Diese Demosysteme müssen schnell verfügbar sein und werden meist nur wenige Stunden betrieben.

IBN bezahlt nur den tatsächlichen Ressourcenverbrauch (CPU-Leistung, Speicher- und Storage-Auslastung) und kann mittels Skalierung die Ressourcen und damit auch die Kosten anpassen. Ein Kostenkalkulator weist detailliert die einzelnen Parameter aus. Auf diese Weise sind die anfallenden Kosten jederzeit planbar.


Übergang zur Produktionsphase​
Nach der erfolgreichen Testphase überführte IBN das Angebot in den Produktivbetrieb und stellte seinen Resellern damit „System Manage- ment as a Service“ bereit. Die Anforderungen an die einzelnen Server der Kunden sind hier sehr unterschiedlich, da sowohl die Anzahl der vom Kunden verwalteten Endpoints als auch die Art der Nutzung variieren.

Durch die weltweit einmalige ProfitBricks-Technologie zur vertikalen Skalierung in Verbindung mit einer feingranularen Parametersteuerung kann IBN die Leistungen der Kunden- oder Resellerserver beliebig zwischen einem und 64 CPU-Kernen variieren, die RAM-Zuweisung
kann dynamisch zwischen 0,25 und 256 Gigabyte angepasst werden. Bei Lastspitzen und Perfomance-Tests können auch einzelne Komponenten wie der Arbeitsspeicher kurzfristig oder dauerhaft größer dimensioniert und so je nach Anwendung und Situation die optimale Umgebung geschaffen werden.

Bei ProfitBricks sind wir aus gutem Grund, denn wir haben einen Partner gefunden, der auch bei höchsten technischen Herausforderungen an unserer Seite steht.
Marc Dilger, Geschäftsführer

Lösung

Der Wechsel zu ProfitBricks zog für IBN keinen speziellen Schulungsbedarf nach sich, da die Verwendung des ProfitBricks Data Center Designers (DCD) dem bei IBN bereits seit Jahren genutzten WhiteboardPlanning von Netzwerkinfrastrukturen ähnelt. Der entscheidende Vorteil des DCD: Im Anschluss an das Planen steht die entworfene Netzwerkinfrastruktur auf Knopfdruck direkt zur Verfügung.

Durch die IaaS-Lösung von ProfitBricks entfällt die Problematik, die Softwarelösungen an die jeweils vorliegende Infrastruktur anpassen zu müssen. Kommt es beim Betrieb des virtuellen Rechenzentrums zu Problemen, kann IBN auf den 24/7 Support von ProfitBricks zurückgreifen. Bei eventuell notwendigen Anpassungen der virtuellen Infrastruktur hilft der ProfitBricks Support bei der Auswahl der optimalen Konfiguration. Der Wartungs- und Instandhaltungsaufwand ist für IBN deutlich gesunken, die frei gewordenen Ressourcen stehen nun dem Kerngeschäft zur Verfügung.

Im Rahmen der Kooperation ergaben sich Optimierungsvorschläge, die entweder schon umgesetzt oder in die ProfitBricks Roadmap eingeflossen sind. So trugen die Anforderungen von IBN im Bereich Duplizierung dazu bei, dass ProfitBricks sein Cloud-Angebot künftig um eine Möglichkeit zum Klonen einzelner virtueller Maschinen erweitern wird.

IBN erwartet im Bereich der Managed Services in der Zukunft einen deutlichen Anstieg des Neugeschäfts, da Endpoint-Mobile-Management (EMM)-Lösungen immer komplexer werden und mehr mittelständische Kunden lokale EMM-Installationen durch zentral bereitgestellte Infrastrukturen ersetzen wollen. Da bei diesen Kunden der Aufwand eines eigenen lokalen Systems meist nicht im richtigen Verhältnis zum Nutzen steht, sind Cloud-Lösungen die ideale Alternative.

Sowohl Reseller als auch IBN-Mitarbeiter waren und sind ob der hohen und konstanten Leistung der ProfitBricks-Cloud begeistert. Zusätzlich zeigen die gerade aufgezählten Vorteile, warum IBN die Entscheidung für ProfitBricks jederzeit wieder treffen würde