Agile Softwareentwicklung aus der Public Cloud

Maßgeschneiderte IT-Ressourcen zur richtigen Zeit beim richtigen Team

Agile Konzepte liegen im Trend, sollen sie doch den Softwareentwicklungsprozess schneller und effizienter machen. Ergänzt um flexibel skalierbare IT-Ressourcen aus der Cloud entsteht eine extrem bewegliche Grundstruktur, innerhalb derer Teams agil zusammenarbeiten können. Der Dienstleister //SEIBERT/MEDIA (Seibert) verfolgt diesen Ansatz besonders konsequent und bietet seinen Kunden unter anderem das Hosting von Entwicklungs-, Kollaborations- und Intranet-Systemen an, die eine agile Zusammenarbeit unterstützen. Darüber hinaus arbeiten die Teams im Unternehmen selbst nach dem Prinzip einer sogenannten Pfirsichorganisation – einer dezentralen Struktur mit autonomen und eben extrem agilen Teams.

Jahrelange Softwareentwicklungszyklen mit wochenlangen Tests und halbjährlichen Updates gehören längst der Vergangenheit an. Egal ob Entwickler für externe Kunden oder für das eigene Unternehmen Software entwickeln: Die Entwicklungszyklen haben sich deutlich verkürzt, schnellere Deployments der kleineren Releases und Apps sind das Ziel. Um dies zu erreichen, muss sich allerdings auch die Arbeit der Entwicklungs-Teams grundlegend ändern.

DMit Scrum, Kanban einerseits oder DevOps andererseits haben sich bereits mehrere agile Projektsteuerungsmethoden und Kollaborationsansätze etabliert. Zahlreiche Software-Werkzeuge unterstützen diese Art zu arbeiten.

Der Wiesbadener Dienstleister //SEIBERT/MEDIA hat sich darauf spezialisiert eben solche Tools zu entwickeln und ihre Kunden bei der Einführung zu unterstützen. Neben eigenen Produkten wie zum Beispiel der Social Intranet Suite Linchpin oder der Softwareentwicklungs- Suite Codeyard vertreibt Seibert auch Lizenzen für die Lösungen namhafter, internationaler Anbieter. So ist Seibert beispielsweise einer der größten Vertriebspartner der Firma Atlassian, die sich mit Lösungen wie dem Social-Collaboration-System Confluence oder der Projektmanagement- und Tracking-Software JIRA in der Branche einen Namen gemacht haben.

Seibert Media – Case Study
Agil zu arbeiten bedeutet, sich eben nicht an starre, vorgegebene Strukturen halten zu müssen ... Die IT soll dabei genauso elastisch sein. Das Team braucht die Ressourcen, sobald die Arbeit beginnt. Die Ressourcen müssen unkompliziert konfiguriert und skaliert werden können, wenn beispielsweise die neue App getestet werden soll. Und sie sollten ebenso schnell wieder abgeschaltet werden können, wenn das Projekt zu Ende ist, ohne Aufwand und ohne weitere Kosten zu verursachen. Für langwierige Anschaffungs- oder Genehmigungsprozesse ist da keine Zeit.
Rico Ullmann, Technical Consultant bei Seibert

Zu echter Flexibilität gehört eine Cloud

1996 gründete Martin Seibert eine kleine Internetagentur, die zunächst einfache Websites für kleinere Unternehmen programmierte. Die heutige //SEIBERT/MEDIA GmbH hat mehr als 140 Mitarbeiter und betreut neben den zumeist mittelständisch geprägten Kunden auch über 70% der DAX-Konzerne. „Egal ob großer deutscher Autohersteller, Hersteller von Logistiksoftware oder IT-Dienstleister einer Versicherungsgruppe: Der Einsatz von agilen Softwareentwicklungs-Tools und Kollaborations- Werkzeugen ist grundsätzlich in allen Branchen möglich“, erklärt Rico Ullmann, Technical Consultant bei Seibert. „Diese Art zu arbeiten setzt allerdings einen gewissen Grad an Computerisierung und Vernetzung voraus. Der Trend in diese Richtung ist eindeutig.“

Agile Methoden leben von kurzen Entscheidungswegen und der flexiblen Bereitstellung von Ressourcen. Letzteres ist durchaus im doppelten Sinne zu verstehen: So wie die Teams projektbezogen je nach benötigtem Know-how zusammengestellt werden, sollten auch die IT-Ressourcen je nach Bedarf mitwachsen oder -schrumpfen können.

Um dem wachsenden Kundenstamm gehostete Lösungen bieten zu können, ohne die eigenen Rechenzentren weiter ausbauen zu müssen, brauchte Seibert einen Infrastruktur-Partner. „Wir haben mehrere Infrastructure-as-a-Service-Anbieter auf unsere Anforderungen hin überprüft“, so Rico Ullmann. Denn die Erwartungen der Kunden vor allem hinsichtlich des Datenschutzes waren hoch.
 

Um den strengen deutschen Datenschutzregelungen uneingeschränkt gerecht zu werden, suchte Seibert gezielt nach einem IaaS-Dienstleister aus Deutschland. Denn amerikanische Anbieter unterliegen de facto den Datenschutzbestimmungen der USA, selbst wenn sie ihr Rechenzentrum hierzulande betreiben. Die meisten haben keine Sensibilität für Themen, die deutsche Konzerne bei Informationssicherheit umtreiben. Seibert entschied sich für ProfitBricks, einen IaaS-Dienstleister aus Berlin: „Neben dem Standortvorteil bietet uns ProfitBricks die Flexibilität, die wir hinsichtlich der Rechenzentrums-Konfigurationen brauchen, zu unschlagbaren Konditionen.“

Was Seibert unter Flexibilität der Infrastruktur versteht, geht über die gewöhnlichen Vorteile der Cloud hinaus. Nach Bedarf Ressourcen hinzubuchen oder abschalten zu können, ist das was Cloud-Kunden mindestens erwarten. „Wir wollen unseren Kunden noch mehr Flexibilität bieten“, so Rico Ullmann. „Das heißt, jeder Kunde baut sich sein virtuelles Rechenzentrum genau so, wie er es benötigt – es gibt keine vordefinierten Pakete oder Mindest-Kontingente. Der Data Center Designer von ProfitBricks ermöglicht es, dass man jede technische Einheit – von CPU bis RAM – einzeln konfigurieren kann.“ Dabei funktioniert der Übergang automatisch: Kunden, die Tools von Seibert nutzen, loggen sich praktisch direkt auf den ProfitBricks-Servern ein.

Das gilt nicht nur für unsere Arbeit hier intern ... Wenn auch unsere Dienstleister so arbeiten, hilft uns das enorm. ProfitBricks kommuniziert sehr offen, zum Beispiel über neue Features des Data Center Designers, über die Produkt-Roadmap oder geplante Verbesserungen an den APIs. Diese Art der Transparenz ist sehr wertvoll für uns.
Rico Ullmann, Technical Consultant bei Seibert

Nicht nur verkaufen, sondern auch selbst anwenden

Nicht nur verkaufen, sondern auch selbst anwenden Seibert verhilft nicht nur seinen Kunden zu mehr Agilität, sondern lebt dieses Konzept selbst. Und sehr konsequent: Gerade schließt das Unternehmen die Umstrukturierung in eine sogenannte Pfirsichorganisation ab. Diese Art der Unternehmensstruktur verspricht mehr Nähe zum Markt, denn hier verlaufen die Entscheidungswege von außen nach innen – vom Markt ausgehend in das Unternehmen hinein. Dank flacher Hierarchien arbeiten die Teams weitgehend autonom in miteinander verwobenen Zellen und können sich dadurch freier entwickeln sowie kundenspezifischer agieren.

Wenn Teams selbständig Projekte aufsetzen und durchführen, müssen sie auch in der Lage sein, kurzfristig und unkompliziert die notwendige Infrastruktur dafür aufzubauen. Deshalb nutzt Seibert nun ebenfalls verstärkt das Cloud-Infrastruktur-Angebot von ProfitBricks. „Für uns zählen letztlich dieselben Argumente wie für unsere Kunden“, fasst Rico Ullmann zusammen. „Wir brauchen maßgeschneiderte IT-Ressourcen, die dann zur Verfügung stehen, wenn sie benötigt werden.

Noch haben wir zwei eigene Rechenzentren, vor allem für unsere eigenen Atlassian-Applikationen, das CMS und unsere Website. Doch der Betrieb kostet uns zu viel Zeit und Geld, von einem Ausbau ganz zu schweigen. Mittelfristig werden wir ganz auf die Public Cloud umsteigen.“ ProfitBricks berechnet die genutzten IT-Ressourcen nach deren tatsächlicher Nutzung – und zwar minutengenau. Ein Kostenrechner zeigt vorab, was eine Skalierung kosten würde. So lässt sich durch das passende Ressourcenmanagement die maximale Leistung aus einem vorgegebenen Budget holen.

Transparenz in der Kommunikation
Agile Teams arbeiten schnell und flexibel, organisieren sich nach Bedarf neu und wollen über technische Hilfsmittel wie etwa IT-Infrastruktur möglichst zeitnah sowie unkompliziert verfügen können. Um unter diesen Voraussetzungen nicht planlos zu agieren, ist viel Kommunikation notwendig.