ProfitBricks Cloud als entscheidender Baustein für IoT-Dienste

Singing Cat nutzt Infrastruktur von ProfitBricks für IoT-Plattform

Die Vision klingt verlockend: Das Internet der Dinge (IoT) wird die gesamte Industrie revolutionieren. Denn das Potenzial, das in Geräten steckt, die über das Internet konstant beobachtet, gesteuert, gewartet und womöglich mittels Upgrades im Wert gesteigert werden können, ist immens. Die Sache hat nur einen Haken: die praktische Umsetzung. Denn wer soll eigentlich die zahllosen verschiedenen Devices systemübergreifend mit dem Internet verbinden, ihre Funktionalität sicherstellen und sich im Falle eines Falles um das Troubleshooting kümmern? Singing Cat bietet dazu eine Lösung auf der Basis der ProfitBricks-Cloud.


Hinter dem wohl bekanntesten aber vergleichsweise einfachen IoT-Szenario des Internet-Kühlschranks steckt eine Industrie-Revolution: Jedes Gerät, sei es eine Waschmaschine, ein Dieselmotor oder eine Windkraftanlage, könnte wertvolle Daten liefern, um den Betrieb direkt online zu optimieren – vom kraftstoffsparenden Dieselmotor bis zum remote gewarteten Windrad, unzählige Möglichkeiten sind denkbar.

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Den Herstellern nimmt dies einen gewichtigen Teil der IoT-Entwicklung ab.
Conrad Wood, CEO von Singing Cat über den Nutzen der Lösung

Warum das IoT noch nicht da ist

Doch bisher verbreitet sich das IoT eher schleppend. Es fehlt an der nötigen Infrastruktur, um all die Geräte systematisch zu vernetzen. Zwar fertigen die Gerätehersteller mit viel Fachkenntnis ihre Produkte, abgestimmt auf die Bedürfnisse des Marktes, oft hoch-innovativ und durch logistische Netzwerke erfolgreich an die Kunden gebracht. Die entsprechende Firmware zu programmieren, um die Geräte IoT-fähig zu machen, und diese flächendeckend zu warten, zu patchen oder zu erneuern, ist jedoch eine besondere und vor allem teure Herausforderung:

 

Tausende oder mehr Geräte sollen wie Server durch den Hersteller gemanagt werden. Bisher scheitert das IoT hier. Was nützt ein internetfähiger Kühlschrank, wenn er aufgrund eines Softwarefehlers nicht mehr richtig kühlt und ein Techniker kommen muss?

Zudem fehlen derzeit noch dringend notwendige Standards. Die Hersteller arbeiten zumeist für sich, sodass die Geräte verschiedener Anbieter nicht miteinander kommunizieren können. Für den Anwender macht diese Tatsache das IoT wenig vertrauenswürdig.

Denn sie brauchen nur eine Verbindung zu unserer Plattform mittels ihrer üblichen Firmware herzustellen. Die Plattform übersetzt die elektronischen Signale so, dass sie von anderen Geräten, zum Beispiel Smartphones, oder Dienstleistern wie etwa App-Entwicklern ohne Inkompatibilitäten interpretiert werden können.
Conrad Wood

Die Singing-Cat-Plattform als verbindendes Element

Das Unternehmen Singing Cat stellt diesen fehlenden Baustein zur Verfügung: Über eine Open-Source-Plattform wird die Konnektivität zum Internet hergestellt, können die angebundenen Devices gemanagt werden und ihre Funktionalitäten zur Verfügung stellen.

Darüber hinaus vereinfacht die Plattform das Operations Management der angeschlossenen Geräte und das Troubleshooting enorm.

Analyse-Werkzeuge sammeln die auflaufenden Betriebsdaten der Devices und werten sie aus. So können das Optimierungspotenzial identifiziert und Unregelmäßigkeiten genau lokalisiert werden.

„Weiß der Hersteller, in welcher Codezeile sich ein Fehler versteckt, ist die Programmierung eines Patches eine einfache Übung“, sagt Conrad Wood. „Über die Singing-Cat-Plattform kann die neue Firmware-Version dann auch gleich ausgeliefert werden.“

Die Devices, die an unsere Plattform angebunden sind, sind weder in ihrer Anzahl noch in ihrem Verhalten berechenbar.
erläutert Conrad Wood die Entscheidung für ProfitBricks

Hohe Skalierbarkeit und schnelle Speicher

Das Angebot von Singing Cat basiert auf der Cloud des Berliner Infrastructure-as-a-Service-Anbieters ProfitBricks.

Die ProfitBricks-Cloud hingegen ist für solche Fälle ausgelegt: Die Ressourcen lassen sich innerhalb kürzester Zeit flexibel dem Bedarf anpassen, leistungsstarke SSD-Speicher schreiben selbst große Datenmengen schnell und zuverlässig weg.

„Damit das IoT sich entwickeln kann, muss es vor allem einen praktischen Nutzen haben“, sagt Conrad Wood. „Mit dieser unabhängigen Plattform haben die Geräte-Hersteller nun die Möglichkeit, hier ohne den befürchteten Aufwand deutlich voranzukommen.“

Bei einer so zentral agierenden Plattform wie Singing Cat stellt sich natürlich auch noch die Frage der Sicherheit. Anders als sonst üblich arbeitet Singing Cat komplett Open Source-basiert. Von der Firmware bis zur Applikation sind alle Softwarekomponenten ständig Peer-reviewed durch eine äußerst engagierte und fähige Community. Passenderweise setzt auch ProfitBricks für seine Infrastruktur Open Source ein – so zum Beispiel KVM in der Virtualisierung. Für die Kommunikation mit den Geräten wendet Singing Cat neben dem symmetrischen Kryptosystem AES auch einen ECC-basierten SSL-Handshake an. „Offenheit schafft Vertrauen“, so Conrad Wood.